9
Apr
2015
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Probeshooting vor Hochzeit

Dieser Beitrag richtet sich an alle Hochzeitsfotografen bzw. solche, die es noch werden wollen, natürlich auch ein wichtiges Betätigungsfeld von mir. Warum natürlich? Weil man mit professioneller Hochzeitsfotografie gutes Geld verdienen kann, was ja leider als Profifotograf nicht immer so selbstverständlich ist, das mit dem guten Geld verdienen.

Ich handhabe es immer so, dass bei mir vor jeder Hochzeit ein „Preshooting“ mit dem Brautpaar ansteht, eigentlich ein absolutes „Must“, wie ich finde, wenn man nicht total unvorbereitet zum Hochzeitstermin erscheinen will. Dieser so wichtige Tag für das Paar kann (ist eigentlich immer!) wirkliche Knochenarbeit werden, wenn man das Paar mit unvergesslichen Bildern einzigartiger Momente beeindrucken will. Da kann man es wirklich in keinster Weise gebrauchen, als Fotograf unvorbereitet aufzutauchen und den sowieso schon programmierten Stress noch potentiell um ein Vielfaches zu erhöhen.

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Eines gleich vorweg: Meine hier gezeigten Bilder sollen nur die Stimmung wiedergeben – ich habe sie ganz zufällig ausgewählt, ohne Bildbearbeitung direkt aus der Kamera. Das ist eigentlich der essentiellste Punkt, den ich damit meine. Das Probeshooting vor einer Hochzeit soll eigentlich nicht den Sinn haben hervorragende Fotos hervorzubringen, sondern dient in erster Linie dazu, das Paar einfach mal kennen zu lernen, ganz locker und easy!

Man schaut wie die Chemie passt, man probiert ein paar Posings durch, das Paar sieht, wie man als Fotograf arbeitet und gewöhnt sich etwas an das „vor der Kamera stehen“, etc. etc.
Denn eines dürft ihr nie vergessen, die Brautpaare sind im Regelfall keine Profi-Modelle und haben keinerlei Erfahrung, wie man sich vor der Kamera bewegt.

Wenn man nun noch die Möglichkeit hat das Ganze an der „echten“ Hochzeitslocation zu machen, ist das natürlich das Optimum, vielleicht auch noch zu derselben Uhrzeit, zu welcher dann die Hochzeit statt findet – besser geht es nicht!
Man kann schon das Ambiente checken, das Licht, die Räumlichkeiten usw., obwohl natürlich ein paar Wochen später zum Hochzeitstermin mit fast 100%iger Sicherheit ein ganz anderes Wetter herrscht, total andere Lichtverhältnisse usw. (ich weiss nicht, geht das nur mir immer so oder auch anderen Kollegen?). Aber egal, wenn dann der Hochzeitstag da ist, hat man durch dieses Probeshooting schon solche Erfahrungen und Eindrücke gesammelt, die man dann als Fotograf am „H-Day“ wie ein Stück Brot braucht, und diesen eigentlich immer in Stress ausartenden Arbeitstag, welcher schon mal 15-20 Stunden dauern kann, doch ein wenig stressfreier und cooler bewältigen läßt. Und ich kann euch garantieren, man sieht es auch an den Ergebnissen – die Bildergebnisse sind einfach wesentlich besser, wenn man schon vorher mit dem Brautpaar gearbeitet hat – that’s it!


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2 Responses

  1. Genau so mache ich es IMMER. Keine Hochzeit ohne Preshooting (die Bilder werden gerne für die Einladung genutzt) und auch keine Hochzeit für 1-2 Stunden vorbeikommen. Ich begleite das Paar entweder den ganzen Tag oder gar nicht. Für mich ist die Hochzeit so wichtig, dass ein „nebenbei ein paar Bilder machen“ nicht in Frage kommt.
    lg aus Wuppertal
    Holger

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