26
Apr
2015
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Leute, ballert eure Fotos raus

Was wollt ihr denn schonen? Euren Zeigefinger, den Verschluss der Kamera oder? Ich will euch heute mit diesem kurzen Beitrag einfach nur sinngemäß sagen: Macht so viele Aufnahmen wie ihr wollt, es kostet ja nichts. Und eines gleich vorweg, mit der Menge der Aufnahmen steigt automatisch auch die Anzahl der gelungenen Shots – ist so, auch bei mir, zumindest was die Schärfe anbelangt.
Wenn ihr jetzt noch irgendeine Programmautomatik verwendet potenziert sich natürlich die Gefahr auch falsch belichtete Fotos zu bekommen, da die Kameraautomatiken glücklicherweise zumindest bis jetzt noch nicht das menschliche Gehirn ersetzen und so auch nicht wissen können, was man wie fotografiert haben möchte.

Das soll jetzt aber nicht heissen einfach wie wild und sinnlos umherzufotografieren, denn dann habt ihr wahrscheinlich 100% Ausschuss, sondern immer bewußt zu fotografieren, aber einfach ein paar Aufnahmen mehr zu machen, und nochmals kostet ja nichts! Es ist immer wieder amüsant, wenn Hobbyfotografen den Spruch loslassen: „Ich will ja nicht den Verschluss schon nach 2 Jahren kaputt haben“, ist natürlich totaler Nonsens, denn erstens halten die meisten Verschlüsse schon um die 150.000 Auslösungen und mehr, und zweitens seien wir uns ehrlich, welcher Hobbyfotograf macht 75.000 Fotos im Jahr? – das wären ca. 200 Fotos pro Tag! Ich denke mal eine wirklich unrealistische Annahme. Bevor bei den meisten Nicht-Berufsfotografen der Verschluss kaputt geht, wird viel eher wieder aufgrund der technischen Neuerungen und Weiterentwicklungen eine neue Kamera gekauft, und die alte landet auf Ebay oder im Abstellraum.
Und auch das Wort Hobbyfotograf definiert sich ja selbst – d.h. im allgemeinen hat man einen Job und fotografiert in der Freizeit, welche in unserer heutigen hektischen Zeit leider immer weniger wird.

Aber bei vielen ist dieses „Problem“ sicher noch aus den Analogzeiten im Hinterkopf gespeichert, wo jede Aufnahme, die man auch entwickeln und ein Foto oder ein Dia anfertigen ließ, doch einigermaßen auch das „Geldbörsel“ belastete. Doch nun haben wir schon lange das Digitalzeitalter mit dem enormen Vorteil, die Fotos sofort auf dem Kameradisplay betrachten und bei Nichtgefallen auch sofort wieder löschen zu können – ohne irgendwelche Kosten.
Und noch ein kleiner Tipp am Ende, verwendet einfach Markenspeicherkarten, die kosten zwar oft das Doppelte oder mehr gegenüber Billig- bzw. noName-Karten, aber man hat sie ja meistens ein paar Jahre und da relativieren sich wieder die Mehrkosten des Anschaffungspreises. Ich verwende schon seit „ewig“ Speicherkarten von Sandisk, wie auch viele meiner Kollegen, und hatte wirklich noch nie einen Ausfall, selbst im härtesten Profieinsatz! – und warum was wechseln, was immer funktioniert.

Deswegen nochmals, „schnorrt“ nicht mit euren Aufnahmen. Haltet einfach den Zeigefinger auf den Auslöser, drückt öfter oder bei Serienaufnahmen länger durch, und ihr werdet mit Garantie mehr tolle Treffer erzielen – that’s it!


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