12
Feb
2015
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Hintergrund im Freien Schwarz Blitzen

Nachdem ich euch schon in einem vorigen Beitrag gezeigt habe, wie man in Innenräumen ganz easy und mit nur 1 Systemblitz den Hintergrund „schwarz blitzt“, geht es heute um dasselbe Thema, nur bei Tageslicht im Freien. Hierzu konnte ich wieder mein Top-Model „Angelique“ überreden (Ha), sich für dieses Shooting zur Verfügung zu stellen.
Tatort war wieder meine Terrasse, aber es geht ja nicht um ein Shooting für ein Beauty-Hochglanzmagazin, sondern rein darum, euch diese Technik näher zu bringen. Meine Ausrüstung mit den entsprechenden Artikel-Links zu Amazon seht ihr am Ende dieses Beitrages , falls ihr was davon kaufen möchtet – überhaupt würde mit eurem Kauf über diese Links mächtig „Kohle“ auf mein Amazon-Partnerkonto fließen (Ha, wer’s glaubt. Das bewegt sich alles im Cent-Bereich!). Aber zumindest ist es für euch eine Hilfe und ihr braucht nicht viel herumsuchen, um die entsprechenden Artikel zu finden – das wollte ich hier im Blog nur mal erwähnen, für alle die glauben, mit diesen Links verdient man was.

Aber jetzt zu diesem „Shooting“ für Nachtfotos bei Tageslicht, wo wir versuchen das Umgebungslicht auszuschalten. Dafür stellt ihr ganz einfach eure Kamera in den M-Modus, also alles auf manuell. Dann stellt ihr die kleinste Blende ein, also 16 oder 22 oder so. Die Verschlusszeit eurer Kamera stellt ihr auf eure kürzeste Blitzsynchronzeit, ist meistens so 1/200 oder 1/250 Sekunde und den ISO-Wert ganz runter, ich hatte ihn bei allen Aufnahmen auf 50. So jetzt hätten wir mal diese Einstellungen, welche einfach nur garantieren, dass möglichst wenig Licht durch das Objektiv auf den Sensor trifft, und so ein fast schwarzes Bild ermöglicht.

Der Aufbau-"Angelique" gestresst!

Der Aufbau-„Angelique“ im Stress!

Der Blitz im manuellen Modus

Der Blitz im manuellen Modus

1/200 Sek. bei f/22 OHNE Blitz!

1/200 Sek. bei f/22 OHNE Blitz!

 

Nun brauchen wir nur noch Licht für das Model, und dieses nehmen wir von einem Systemblitz, den ihr z.B. „entfesselt“ mit Funkauslösern auslöst. Diesen müsst ihr auch auf den manuellen Modus stellen und die Blitzleistung manuell auf volle Power einstellen, damit ihr genügend Licht habt.
Wenn euch damit das Model zu hell beleuchtet ist, stellt den Blitz einfach manuell etwas zurück auf 1/2 oder 1/4 Power, das ist dann Geschmackssache, je nachdem wieviel Licht ihr auf dem Model haben wollt. Den Zoom vom Blitz hatte ich auf 35mm eingestellt und sollte euch die Power eures Aufsteckblitzes bei voller Leistung noch immer etwas zu gering sein, könnt ihr mit dem Zoom des Blitzes nochmal das letzte Quentchen Leistung rausholen, indem ihr ihn auf maximales Tele stellt, also so um die 105mm oder mehr.

1/200 Sek. bei f/2,8

1/200 Sek. bei f/2,8

1/200 Sek. bei f/22 MIT Blitz!

1/200 Sek. bei f/22 MIT Blitz!

1/200 Sek. bei f/22 MIT Blitz!

1/200 Sek. bei f/22 MIT Blitz!

 

Sollte euch trotz dieser ganzen „Abdunklungs-Maßnahmen“ der Hintergrund noch immer zu hell sein, könntet ihr ihn mit einem auf das Objektiv aufgeschraubten Graufilter noch mehr abdunkeln, da dieser Filter ja noch mehr Licht „wegsperrt“. Bei den Fotos habe ich unten die Belichtungsdaten dazu geschrieben, damit ihr euch das besser vorstellen könnt.

Fazit: Probiert es einfach mal aus, ist wirklich supereasy, wenn man weiß, wie man es macht – that’s it!

Hier eingesetztes Equipment:

Kamera: Canon EOS 5D Mark II
Objektiv: Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM
Blitz: Yongnuo Speedlite YN-560II
Funkauslöser: PocketWizard Plus X
Lichtstative: Manfrotto 5001 Nano Blitzstativ


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