29
Sep
2014
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Canon 600EX-RT Test – Teil 2

Hier jetzt der zweite Teil über meinen neuen Canon 600EX-RT Blitz. Nachdem ich euch im ersten Teil die wichtigsten Änderungen im Vergleich zum Canon 580EX II erklärt habe, will ich euch heute noch einige weitere Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell zeigen.

Sehr hilfreich beim neuen 600er ist jetzt auch, dass fast alle Tasten hintergrundbeleuchtet sind, womit eine Bedienung, speziell in dunklen Locations oder im Studio, wesentlich vereinfacht wird. Weiters hat der Einschalthebel nun eine Lockposition um versehentliche Programmänderungen zu vermeiden. Das Daumenrad um die Set-Taste herum hat jetzt auch eine gröbere Riffelung, welches das Drehen sehr viel angenehmer macht.

Canon 600EX-RT Vorderansicht Canon 600EX-RT BatteriefachCanon 600EX-RT Anschlussbuchsen

Mit einer Leitzahl von 60 gegenüber 58 beim Vorgänger, hat sich auch die Blitzleistung etwas verstärkt, zwar nicht aufregend aber doch erwähnenswert (ca. 1/3 Blendenstufe).
Im Lieferumfang des Canon 600EX-RT ist jetzt auch ein Filtersatz mit zwei orangefarbigen Farbfolien enthalten, um im Mischlichtbetrieb unnatürlich wirkende Farbstiche zu vermeiden. Dafür hat der 600er jetzt eine automatische Filtererkennung durch zwei eingebaute Farbsensoren am unteren Teil des Blitzkopfes integriert.
Damit wird gleichzeitig ein neutraler Weissabgleich möglich, da die Kamera jetzt informiert wird, dass ein Farbkorrekturfilter auf dem Reflektor angebracht ist. Also eine praktische Ergänzung, die auch jedem einen kreativen Spielraum eröffnet.

Weiters wurde der Canon 600EX-RT jetzt mit Funktechnologie aufgerüstet um mit anderen Canon Kompaktblitzgeräten kabellos zu kommunizieren. Tolles Feature, allerdings von mir nicht benötigt, da ich sowieso alle meine Blitze mit PocketWizard Funktransceivern auslöse, da diese auch eine viel größere Reichweite – 150m+ gegenüber ca. 10-15m beim eingebauten Funk im 600er – besitzen, und mich auch noch nie in Stich gelassen haben.

Zu den weiteren News gehört auch eine Anpassung an das neue 61-Feld-Autofokussystem, wie es in der Canon 5D Mark III und Canon 1Dx zu finden ist, welches natürlich nur bei Dunkelheit automatisch als Fokusierhilfe aktiviert wird, und jetzt etwas breiter ist als beim Vorgänger.
Weiters sei erwähnt, dass der Canon 600EX-RT jetzt endlich ein akkustisches Signal (Biepston) bekommen hat, an dem man hört, dass der Blitz wieder voll aufgeladen ist und man weiterblitzen kann. Tolles Faeture, welches ich liebe.
Ebenso wurde die Stroboskop-Blitz Effizienz erhöht, von 199 Blitzen/Sek. auf 500 Blitzen/Sek, wer’s braucht.

Fazit: Das Flaggschiff von Canon ist ein toller Blitz mit vielen Neuerungen und Verbesserungen gegenüber seinem Vorgängermodell. Allerdings läßt sich Canon dies auch fürstlich (ca. 600 EUR) beim Kaufpreis vergüten.


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